Celle liegt auf 40 m üNN, umgeben von sandigen Niederungen der Aller. In der Kernstadt und den Ortsteilen Altencelle oder Westercelle trifft man auf pleistozäne Sande. Darunter lagert Geschiebemergel in Tiefen ab 1,8 m. Diese Abfolge bestimmt die Tragfähigkeit jeder neuen Verkehrsfläche. Für die Bemessung flexibler Fahrbahnen setzen wir auf präzise Laborwerte. Das heißt: CBR, Steifemodul und Verdichtungsgrad werden an gestörten Proben aus Celle ermittelt. Nur so lassen sich die Dicken der Asphaltschichten wirtschaftlich wählen. Ein Plattendruckversuch auf dem Planum liefert das Ev2-Modul. Die Kombination aus Labor und Feldversuch ist in Celle Standard, wenn der Baugrund stark variiert.
Das Ev2-Verhältnis zum Ev1-Wert auf Allersand sollte unter 2,2 liegen – sonst stimmt die Nachverdichtung nicht.
